Download Altersbilder in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen und in by Dr. Frank Berner, Dr. Klaus-Peter Schwitzer (auth.), Dr. PDF

By Dr. Frank Berner, Dr. Klaus-Peter Schwitzer (auth.), Dr. Frank Berner, Judith Rossow M.A., Dr. Klaus-Peter Schwitzer (eds.)

ISBN-10: 3531180940

ISBN-13: 9783531180946

In diesem Band werden Altersbilder in zwei wichtigen gesellschaftlichen Teilbereichen untersucht: im Gesundheits- und Pflegewesen und in der Wirtschaft. Die Studien zum Gesundheitswesen untersuchen die Auswirkungen der Altersbilder von Professionellen und der im method institutionalisierten Altersbilder auf die gesundheitliche Versorgung älterer Menschen. Für die Wirtschaft werden Altersbilder im Dienstleistungssektor und die Einstellungen von Personalverantwortlichen und die Personalpolitiken großer Unternehmen untersucht.

Show description

Read or Download Altersbilder in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen und in der pflegerischen Versorgung: Expertisen zum Sechsten Altenbericht der Bundesregierung PDF

Best german_14 books

Unfallursachenforschung: Konkrete Prävention auf der Basis neuer Prüfkriterien

Die zunehmende Motorisierung nach 1945 führte zu einer rasch ansteigenden Zahl schwerer Verkehrsunfälle. Diese sind keine schicksalhaften und unvermeidbaren Begleiterscheinungen des Straßenverkehrs, sondern überwiegend Folge menschlichen Fehlverhaltens. Unfallchirurgen haben heute neben der Behandlung von Verletzungen und der Rehabilitation der Unfallopfer vermehrt die Verantwortung für die Erarbeitung von Präventionsmaßnahmen.

Nichtwestliches politisches Denken: Zwischen kultureller Differenz und Hybridisierung

Bei der kulturüberschreitenden Auseinandersetzung mit politischem Denken entstehen unweigerlich Fragen: Welche Probleme ergeben sich, wenn engagierte Auseinandersetzungen und inhaltliche Analysen über Kulturgrenzen‘ hinweg stattfinden, und was once folgt daraus für mögliche Ansätze und Methoden einer transkulturell orientierten Politischen Theorie?

Additional info for Altersbilder in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen und in der pflegerischen Versorgung: Expertisen zum Sechsten Altenbericht der Bundesregierung

Example text

Ltere sind weniger produktiv, weil sie zu wenig aus ihrer Erfahrung machen (+). Ältere Mitarbeiter sind seltener krank (+). Weiterbildung für Ältere lohnt sich für die Beschäftigten nicht (–). Ältere verabschieden sich innerlich, weil sie selbst nicht mehr richtig wollen (–). Ältere sind weniger produktiv, weil sie sich kaum noch einsetzen (–). Ältere sind weniger innovativ, weil sie ihr Wissen nicht mehr erneuern (–). Ältere Mitarbeiter sind seltener krank (+). Gezielter Einsatz Älterer als Trainer, Ausbilder oder Berater Gezielter Einsatz Älterer an wechselnden Standorten oder im Ausland Regelmäßige Abfrage zur Motivation, Arbeitszufriedenheit und Unternehmensbindung Gesundheitsvorsorge Herabsetzung der Arbeitsanforderungen für Ältere Innerbetrieblicher Stellenwechsel Spezielle Weiterbildung für Ältere Gezielter Einsatz Älterer bei Entwicklungsprojekten und Verbesserungsprozessen Beförderung nach Alter und/oder Betriebszugehörigkeit Altersteilzeit Ältere Mitarbeiter sind seltener krank (+).

Im Unterschied zu einer Rekrutierungsentscheidung sind die Leistungsmerkmale dem Unternehmen aber bereits bekannt. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen diese Aussage vertreten, signiękant an, wenn auf der einen Seite vermutet wird, ältere Mitarbeiter seien länger krank (ū,Ű-mal höhere Chance) oder könnten das Arbeitstempo nicht mithalten (Ŭ,ŭ-mal höhere Chance). Auf der anderen Seite gilt dies auch, wenn sie generelle Motivationsdeęzite (Ŭ,ŭ-mal höhere Chance) aufweisen Altersbilder in deutschen Industrieunternehmen 37 oder die Produktivität aufgrund mangelnden Interesses (Ŭ,Ŭ-mal höhere Chance) und einer zu geringen Nuĵung des Erfahrungswissens (ū,ų-mal höhere Chance) zurückbleibt.

Legt man zum Beispiel die Altersgrenzen der Europäischen Kommission zugrunde, so kann als älterer Arbeitnehmer beziehungsweise ältere Arbeitnehmerin gelten, wer das ůů. Lebensjahr überschriĴen hat. Dies kommt vor allem im so genannten beschäftigungsstrategischen Ziel von Stockholm zum Ausdruck, das darauf ausgerichtet ist, die Erwerbsquote der älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erhöhen. Ziel ist es hier, bis zum Jahr ŬŪūŪ die Erwerbsquote der ůů- bis ŰŮ-jährigen Männer und Frauen auf ůŪ Prozent zu erhöhen (Europäische Kommission ŬŪŪŭ).

Download PDF sample

Rated 4.22 of 5 – based on 43 votes